Beratung

Unser Beratungsangebot

Ängste, Unsicherheiten und Scham begleiten viele Menschen auf Ihrem Weg in die Beratung. Daher ist es uns wichtig, Ihnen in der Beratung einen professionellen und vertrauensvollen Rahmen zu bieten. Die Beratung in der Fachberatungsstelle erfolgt ausschließlich durch MitarbeiterInnen mit langjähriger Erfahrung in der therapeutischen Arbeit mit GlücksspielerInnen und Medienabhängigen. Alle MitarbeiterInnen verfügen über eine, von den Rentenversicherungsträgern anerkannte, Zusatzausbildung zur/zum Sozial- und Suchttherapeutin/Suchttherapeuten.

Erst- & Informationsgespräche

Das Erst- und Informationsgespräch stellt den ersten persönlichen Kontakt zur Fachberatungsstelle dar. Die Terminvereinbarung erfolgt i.d.R. telefonisch. Im Gespräch werden individuelle Anliegen sowie der Beratungsbedarf geklärt. Das Erst- und Informationsgespräch dient einer ersten Orientierung und dem Kennenlernen der Einrichtung.

Motivationsgruppe

Die Motivationsgruppe findet einmal pro Woche statt. Die Gruppenabende dauern 90 Minuten und werden von einer Suchttherapeutin begleitet.
Die Teilnahme an der Motivationsgruppe stellt, nach dem Erst- und Informationsgespräch, den zweiten Schritt auf dem Weg in die Unabhängigkeit dar. Ziel der Gruppe ist es, eine eigene Krankheitseinsicht zu gewinnen und die eigene Behandlungsbereitschaft zu stärken. Im Rahmen der Gruppenarbeit werden konkrete Themen der Glücksspielsucht wie z.B. der Umgang mit Suchtdruck bearbeitet. Im Verlauf der Teilnahme wird der weitere individuelle Beratungs- und Behandlungsverlauf geklärt. Bei Bedarf wird, unter Berücksichtigung eigener Wünsche und Bedürfnisse, eine stationäre oder ambulante Therapie beantragt und vorbereitet.
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Nachsorge

Die Zeit im Anschluss an eine stationäre Therapie ist eine sehr sensible Phase auf dem Weg in die Unabhängigkeit. Neu erworbene Fähigkeiten und Erkenntnisse aus der Therapie müssen in die Realität des oftmals unveränderten Alltagslebens übertragen werden. Auf den Schutz der stationären Therapieeinrichtung folgt die Konfrontation mit den fast allgegenwärtigen Glücksspielangeboten.
Um den Therapieerfolg zu sichern und die erworbenen Fähigkeiten und Erkenntnisse weiter auszubauen und in den Lebensalltag zu übertragen, gibt es die Möglichkeit zur ambulanten Nachsorge nach stationärer Therapie. Die Nachsorge wird bereits während des Klinikaufenthaltes beantragt und kann in der Fachberatungsstelle durchgeführt werden. Dabei ist es unerheblich, ob sie durch unsere oder eine andere Beratungseinrichtung in die Therapie vermittelt wurden. Die Nachsorge wird in Einzelgesprächen wie auch im Rahmen der therapeutisch geleiteten Intensiv- und Nachsorgegruppe durchgeführt.

Einzelgespräche

Einzelgespräche finden in der Zusammenarbeit zwischen Bezugstherapeut und Betroffenen statt. In diesem sehr geschützten Rahmen können auch schwierige und komplexe Themen bearbeitet werden. Einzelgespräche können als Einzel- oder Serientermine in den Beratungs- und Behandlungskomplex eingebaut werden.

Paar- & Familiengespräche

Vom pathologischen Glücksspiel oder der Medienabhängigkeit sind nicht nur die Spieler und Spielerinnen betroffen. Oftmals gibt es im persönlichen Umfeld Partner, Eltern, Geschwister, Freunde oder Arbeitgeber, die ebenfalls durch das Spielen betroffen sind. In diesen Fällen können Angehörige auf spezielle Beratungsangebote zurückgreifen. Bei Bedarf können sie aber auch in den Beratungsprozess mit einbezogen werden.

Vermittlung

Um eine hohe Fachlichkeit in allen für Sie wichtigen Fragen gewährleisten zu können, arbeiten wir mit einer Vielzahl an Einrichtungen des sozialen Netzes zusammen. Entsprechend der individuellen Situation und den aktuellen Erfordernissen kann eine Vermittlung in eine weitere Einrichtung z.B. Schuldnerberatung, Familienberatung erforderlich sein.

SpielerSelbstHilfe

Nach Abschluss der therapeutischen Arbeit besteht die Möglichkeit sich der Selbsthilfe – Gruppe anzuschließen. Die SpielerSelbstHilfe wurde von ehemals Betroffenen und Angehörigen gegründet, die den therapeutischen Prozess bereits durchlaufen haben. In gemeinsamen Gruppengesprächen geben sich die Gruppenmitglieder gegenseitig Unterstützung und Hilfe, um auch im weiteren Lebensalltag suchtfrei leben und aufmerksam mit sich selber umgehen zu können. Die Selbsthilfegruppe trifft sich in den Räumen der Fachberatungsstelle.

Bei Intresse erreichen Sie Andreas (Gruppenleiter) unter
0178 3007429