Angebotsstruktur der Spielhallen und Geldspielgeräte in Deutschland 2018

Danksagung

Unser Dank gilt unseren natürlichen Bündnispartnern: Den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Ordnungs-, Steuer- und Gewerbeämter der angefragten Kommunen. Nur Ihr Engagement ermöglichte es uns, wie bereits in den Vorjahren, die vorliegende Untersuchung zu realisieren. Ihr Engagement führte zu einem gewohnt hohen Rücklauf unserer Fragebögen. Mehr noch: Mit dem Rücklauf von 1.645 Fragebögen aus 1.650 Kommunen wurde eine Datenbasis erzielt, die der Untersuchung die notwendige hohe Aussagekraft gibt.

Zudem: Von vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der beteiligten Ämter haben wir konstruktive Kritik und motivierenden Zuspruch bei der langwierigen Erstellung der Untersuchung erfahren dürfen.

Ein herzliches „Dankeschön“.

Form der Datenerhebung

Der Arbeitskreis gegen Spielsucht e.V. stellte den 1.650 Ordnungsämtern des Untersuchungsgebietes mittels Fragebogen zum Stichtag 1.1.2018 folgende Fragen zur schriftlichen Beantwortung:

  1. Wie viele Spielhallenkonzessionen gibt es in Ihrer Kommune?
  2. Wie viele Spielhallenstandorte gibt es in Ihrer Kommune?
  3. Wie viele Geldspielgeräte (PTB-zugelassen) befinden sich in diesen Spielhallen?
  4. Wie viele Geldspielgeräte (PTB-zugelassen) befinden sich in den gastronomischen Betrieben Ihrer Kommune?
  5. Wie gestaltet sich die monatliche Vergnügungssteuer für PTB-zugelassene Geldspielgeräte in Ihrer Kommune (Stückzahlmodus, Besteuerung auf Einwurf, Kasseninhalt, alternative Steuermodelle, keine Besteuerung)? Wie hoch liegt der monatliche Vergnügungssteuersatz für ein PTB-zugelassenes Geldspielgerät in Spielhallen bzw. in gastronomischen Betrieben Ihrer Kommune?

In der Mehrheit der Kommunen wurde unsere Anfrage zuständigkeitshalber an die Steuerämter der Kommunen weitergeleitet. Ordnungsämter können gesicherte Angaben über die Anzahl der Spielhallenstandorte/-konzessionen geben. Hinsichtlich der Anzahl der dort aufgestellten PTB-zugelassenen Geldspielgeräte sowie der Ausgestaltung der Vergnügungssteuer sind die kommunalen Steuerämter sichere Auskunftsgeber.

Die Angaben liegen dem Arbeitskreis gegen Spielsucht e.V. im Regelfall schriftlich vor.

1.645 von 1.650 Kommunen des Untersuchungsgebietes (99,70%) lieferten auswertbare Angaben für den Bereich des Spielhallenmarktes (Standorte, Konzessionen, Anzahl der GSG in Spielhallen).

Von 68 der erfassten Kommunen (4,13%) wurden die Angaben fernmündlich aufgenommen.

259 Kommunen konnten die Anzahl der Gastronomiegeräte nicht angeben. 228 Kommunen stammen aus dem Freistaat Bayern, der keine Vergnügungs-/Gerätesteuer auf Geldspielgeräte erhebt.

Lediglich eine Kommune (0,06%) lehnte eine Beantwortung des Fragebogens aus „prinzipiellen“ Gründen gänzlich ab. Bei vier weiteren Kommunen konnten die Gründe der fehlenden Teilnahme nicht sicher geklärt werden.

Untersuchungsgebiet 2018

Das Untersuchungsgebiet umfasst 1.650 Kommunen Deutschlands, von denen 1.645 erfasst und ausgewertet werden konnten. Zum Untersuchungsgebiet zählen alle Kommunen mit über 10.000 Einwohnern. In den kommunal übersichtlich strukturierten Ländern Nordrhein-Westfalen und dem Saarland wurden alle Kommunen erfasst, d.h. hier wurden auch die 56 nordrhein-westfälischen bzw. 13 saarländischen Städte und Gemeinden mit unter 10.000 Einwohnern erfasst. Die Erfassung erfolgte über die Angaben der Ordnungs-, Gewerbe- und Steuerämter der Kommunen. Mit einem Rücklauf von 99,70% der angefragten Kommunen ist die vorliegende Untersuchung repräsentativ.

Allgemeine Informationen

Stand: 1.1.2018
14. aktualisierte und erweiterte Auflage
Jürgen Trümper/Christiane Heimann
Arbeitskreis gegen Spielsucht e.V.
September 2018

Einleitung

Ergebnisse


Ergebnisse auf Länderebene

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