Beratung

Intensiv- & Nachsorgegruppe

Während der Motivationsphase stehen oft die aktuellen, durch das Glücksspielen entstandenen Probleme im Vordergrund. „Spielsucht, was bedeutet das für mich?“, „Wie gehe ich mit Spieldruck um?“, „Was kann ich tun, damit meine Partnerin mir wieder vertraut?“, „Wie vermeide ich Begegnungen mit dem (meinem) Glücksspiel?“.

Für Glücksspieler, denen es gelingt im Rahmen der Motivationsgruppe eine Spielfreiheit aufzubauen, stellt sich die Frage nach der Entwicklung der eigenen Abhängigkeit sowie deren Ursachen. Die Intensivgruppe bietet unter therapeutischer Anleitung die Möglichkeit, die Funktion des eigenen Glücksspielens sowie eigene Verhaltensmuster zu erkennen und zu bearbeiten. Hochrisikosituationen, in denen zuvor regelmäßig gespielt wurde, werden identifiziert, um Rückfallstrategien zu entwickeln und notwendige individuelle Fähigkeiten für ein Leben ohne Abhängigkeit auszubauen. In dieser Phase der Zusammenarbeit bieten wir, neben der regelmäßigen Teilnahme an der Gruppe, begleitende Einzelgespräche zur individuellen Bearbeitung der Problematik an.

Betroffene, die in dieser Phase keine Spielfreiheit erlangen können, entscheiden sich oftmals für die Beantragung einer stationären Therapie. Diese Therapieform hat den Vorteil, in einem geschützten Rahmen ohne Alltagsbelastungen und ständiger Konfrontation mit dem Glücksspielmedium, die eigene Abhängigkeit bearbeiten zu können.

Im Anschluss an eine stationäre Therapie besteht die Möglichkeit, bereits während des stationären Aufenthaltes eine ambulante Nachsorge zu beantragen. Die Nachsorge ermöglicht eine therapeutische Begleitung in der oft kritischen Phase nach dem stationären Aufenthalt. Sie dient vor allem der Sicherung des Therapieerfolges und unterstützt die Übernahme der neuen Erfahrungen, Erkenntnisse und Verhaltensweisen in den Alltag.

Die Intensiv- und Nachsorgegruppe findet einmal wöchentlich unter therapeutischer Anleitung statt und dauert 120 Minuten. Die Größe der Gruppe ist auf maximal 12 Teilnehmer begrenzt.

Ansprechpartnerinnen


Frances Trümper
Dipl.-Sozialarbeiterin, Sozial- und Suchttherapeutin (VT), Leitung der Fachberatungsstelle
frances.truemper*ak-spielsucht.de
02303 89669

Stephanie Manasterni
Dipl.-Psychologin
stephanie.manasterni*ak-spielsucht.de
02303 89669

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